Vom Zusammenhalt der Pfadfinder

Wir haben unsere erste Geschichte zugeschickt bekommen. Sie kommt von einem Pfadfinder aus Westfalen und handelt vom Zusammenhalt unter Pfadfindern. Aufmerksam wurde er auf uns durch den Vorschlag einer Pfadfinderin auf Facebook, dass er sein schönstes Erlebnis bei den Pfadfindern doch uns übermitteln könne. Zuvor forderte ein anderer Pfadfinder in der Gruppe der DPSG auf Facebook nämlich dazu auf, sein Erlebnis zu berichten. Leider kommen durch ein schlichtes “Sommerlager 1998” nicht wirklich durch, was eigentlich zum Status des schönsten Erlebnisses geführt hat…

Als sein prägendstes Erlebnis bei den Pfadfindern beschreibt er sein Roverlager 2010. Ein Leiter aus dem Stamm Witten begleitete die Roverrunde. Leider war der eigene Leiter verhindert. Auf dem Lagerplatz “dockte” die Runde daher an das Zelt des anderen Stammes an.

Das eigentliche Ereignis, das das Lager aber zum prägendsten Erlebnis machte, trat dann während dem Aufbau ein. Regen lag in der Luft und man wollte die Jurte natürlich noch alsbald stellen, damit der Schlafplatz nicht gleich nass werden würde – so etwas ist zu Beginn eines Lagers einfach nur ärgerlich! Damit die Jurte stand und das Zeug rechtzeitig verstau war, kam bald der halbe Lagerplatz zu Hilfe und tatsächlich – nach nur 15 Minuten stand die Jurte und sogar das Material war verstaut. Ein absoluter Rekord! Dank der Hilfe der anderen Pfadfinder auf dem Platz.

Eine Jurte aufzubauen kann immer wieder zum Abenteuer werden und jeden Pfadfinder – und der kann noch so erfahren sein – neu herausfordern. Oftmals müssen wir Wind und Wetter trotzen und auch unter schwierigsten Bedingungen wie Sturm, Regen oder Schnee ein Quartier errichten. Da ist die ein oder andere helfende Hand durchaus nützlich. Wenn auch der beschriebene Jurtenaufbau VOR einer solchen Lage stattfand – ein gewisses Lüftchen wehrt vor jedem Unwetter. Und so sei den über 20 Pfadfindern gedankt, die in dieser Lage mit anpackten und den Rovern eine trockene Unterkunft garantierten. Ein Zusammenhalt unter Pfadfinder als prägendstes Erlebnis.

Weiter erzählt er von seinem Abenteuer beim Ironscout, als er sagenumwobene 22 Stunden durchgehalten hat! Am Ende trug ein Freund von ihm sogar den Rucksack, der ohnehin schon weitestgehend leer war (der Rucksack, nicht der Freund). Schließlich freute man sich nur noch über den Schlafsack, verpennte dadurch zwar das Abendessen aber war dann pünktlich zur Party wieder fit. Und zur Feier des Tages hat man sogar einen Platz in der mittleren Ebene erreicht! Sie sind während des ganzen so über sich hinausgewachsen wie er es sich nie hätte erträumen können.

Zum Schluss möchte ich die letzten Worte der Mail 1:1 so übernehmen – besser hätte ich das nicht ausdrücken können:

Pfadfinder sind einfach toll!!!

Ironscout